[1 Minute Lesezeit] Was das Taschentuch in deiner Hosentasche mit dem Ausgang deines Projekts zu tun hat. Ein Perspektivwechsel, der in Erinnerung bleibt.
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MODERNE PROJEKTMANAGEMENT BOTSCHAFTEN
Was das Taschentuch in deiner Hosentasche mit dem Ausgang deines Projekts zu tun hat. Eine Alltagsbeobachtung, ein Bild im Kopf, ein PM-Gedanke, fertig. [1 Minute Lesezeit]
Hi , 😃

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Und damit zur eigentlichen Kernfrage diese Woche: Was für Dreck behindert dein System?

Dazu eine ganz kurze Geschichte aus dem täglichen Wahnsinn namens Leben, um sie zu verstehen und beantworten zu können:

Kennst du das: Die Waschmaschine ist fertig. Du willst eben die Wäsche aufhängen. Und auf den ersten Blick wird klar, das dauert länger ...

Warum? Weil sich wieder ein Taschentuch in irgendeiner Hose versteckt hatte und nun in tausenden kleinen Krümeln über alle Wäschestücke verteilt ist.

Was tun? Naja, ich zumindest hab heute mal wieder jedes Wäschestück ausgeschüttelt, bevor ich es auf den Wäscheständer gehängt habe. Meine Erfahrung zeigt, noch feucht geht das besser ab als angetrocknet beim Abnehmen.

Von alleine fallen die Taschentuchschnipsel auf jeden Fall nicht ab. Wenn du dir die Zeit beim Aufhängen sparst, investierst du sie beim Abhängen und Wäsche falten.

Was hat das mit deinem Projekt zu tun?

Also ich war jetzt gut doppelt so lange beschäftigt, die Wäsche aufzuhängen. Aus eben mal 5 Minuten wurden 10. Aja, und ich muss noch den Boden staubsaugen, wenn der Schmus später trocken ist.

In Projekten schleppen wir häufig auch genau solche Taschentuchfetzen als Krümelchen im System mit uns herum. Was uns langsamer macht. Was uns nervt. Weil's den Flow stört. Weil's so unnötig gewesen wären. Wir jetzt aber nicht mehr so einfach rausbekommen, so gut ist der Sch* überall verteilt.

Die Lösung ist banal: Kleine Quality Gates an den richtigen Stellen

Doch es musste alles husch husch und beizu zum Tagesgeschäft gehen. Deshalb habe ich vorher nicht alle Hosentaschen kontrolliert. Vielleicht sogar im Vertrauen, dass das schon beim Einwerfen in den Wäschekorb gründlich genug passiert ist.

Und so geht es auch bei Projekten los. Die Vorarbeit wird schon stimmen. Jemand wird sich schon Gedanken gemacht haben. Der Input wird schon passen.

Und gleichzeitig muss alles schnell los- und über die Bühne gehen, denn wir sind ja schon spät dran. Plan steht doch grob, wir wissen schließlich, was wir tun.

Initialisierung? Ja komm, sei nicht so ein PMI-IPMA-Prince2-Paragraphenreiter sondern bitte bitte pragmatisch. Mut zur Lücke! Wird schon schiefgehen! Fangt einfach mal an, ihr werdet's dann schon sehen!

Ja, sehen wir dann...

... nämlich, dass es nicht läuft. Alles doppelt so lange dauert. Zäh wird. Nervt. Nicht erst im Nachhinein umständlich erscheint. Projekte eben kacke sind.

Ein paar Quality-Checks entlang des Weges

Mein Plädoyer richtet sich daher an die Quality Checks, Stage Gates und Reviews im Projekt, an denen wir kurz in die Hosentaschen unseres Projekts schauen. An denen wir die Zwischenergebnisse kontrollieren, bevor wir uns an die nächste Aktivität entlang des kritischen Pfads machen.

Es könnte uns allen eine Menge Zeit sparen.
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    Foto Chris Schiebel
    Auf zur Brillanz ✨
    Chris

    Botschafter für modernes Projektmanagement und Anstifter für moderne Zusammenarbeit


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